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독일어, 영어, 중국어, 한국어의 은유적 이동의 양상

Title
독일어, 영어, 중국어, 한국어의 은유적 이동의 양상
Author
이강호
Keywords
언어 유형학; 주관적 이동; 개념화 과정; 구조적 은유; 방향적 은유; Sprachtypologie; Subjection motion; Konzeptualisierungsprozess; structural metaphors; orientational metaphors
Issue Date
2012-12
Publisher
한국독어독문학교육학회
Citation
독어교육, 2012, 55(55), pp.95-118
Abstract
Nach der Behandlung der subjektiven Bewegung und Metapher in den vier Sprachen sind wir zu den folgenden vier Punkten gelangt. Erstens, trotz der typologischen Verschiedenheit des Koreanischen von anderen Sprachen sind die subjektive Bewegung und Metapher [TIME is MOTION] und Orientierungs-Metapher in allen vier Sprachen wegen des gleichen "mapping" universell. Zweitens, subjektive Bewegung und Metapher haben dieselbe kognitive Prozesse. Der Unterschied ist nur, dass Metapher mehr Abstraktion als subjektive Bewegung verlangt: Metapher nimmt die Bewegung des abstraktiven Gegenstands an, wahrend dies bei der subjektiven Bewegung nicht der Fall ist. Aber subjektive Bewegung seinerseits verlangt mehr Abstraktion des Gegenstands als objektive Bewegung. Drittens, der Orientierungspunkt in "structural metaphors"wie [TIME is MOTION] basiert auf einer horizontalen Achse, in der "orientational metapher"hingegen nicht nur auf einer horizontalen, sondern auch vertikalen Achse. Viertens, die "orientational metaphor" verlangt einen noch primitiveren Raumbegriff, weil Bewegung im Grunde einen Ort prasupponiert. Dagegen zeigt "structural metaphors"wie [TIME is MOTION] mehr Abstraktion im Bezug auf Raumbegriff. Diese vierte Feststellung starkt das allgemeine Denken, dass Raum ein "natural concept" bildet und weiterhin dass die Funktion der Praposition ``on/over``, die als "Cluster" "SUPERIOR" bezeichnet, den primitivsten Raumbegriff als "natural concept" bildet. Dies besagt auch, dass der Raumbegriff die kognitive Anstrengung minimalisiert. Dies erklart auch, warum die einen abstrakten Zeitbegriff benotigende Metapher haufig durch den Raumbegriff und Bewegung geschieht. Durch diese Feststellungen konnen wir schließlich bestatigen, dass der Produktion der Metapher wegen des gleichen "mental map"die gleiche Begriffsbildung zugrunde liegt. Daraus folgt weiterhin, dass es keinen Unterschied im Denken und Sehen der Welt gibt. Diese Schlussfolgerung ist ein Argument gegen die "Whorfsche" Wirkung der Sprachen im Bezug auf Kognition, wie sie von Stephen Levinson(2012) vertreten wird, der behauptet: "There are robust correlations between frames of reference used in language and frames of reference used in non-linguistic memory and reasoning".
URI
https://www.kci.go.kr/kciportal/ci/sereArticleSearch/ciSereArtiView.kci?sereArticleSearchBean.artiId=ART001735596http://hdl.handle.net/20.500.11754/53044
ISSN
1226-2749
Appears in Collections:
COLLEGE OF HUMANITIES[S](인문과학대학) > GERMAN LANGUAGE & LITERATURE(독어독문학과) > Articles
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