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동독의 괴테수용

Title
동독의 괴테수용
Other Titles
Die Goetherezeption in der DDR
Author
피종호
Keywords
동독; 괴테; 고전주의; 고전주의의 상대화; 괴테의 재평가; DDR; Goethe; Klassik; die Relativierung der Klassik; die Neubewertung von Goethe
Issue Date
2015-12
Publisher
한국괴테학회
Citation
괴테연구, NO 28, Page. 153-170
Abstract
동독에서 괴테를 비롯한 고전주의 수용은 동독의 건국에서부터 시작한다. 1949년 바이마르의 괴테 탄생 200주년 기념식에서 보이는 것처럼 요하네스 R. 베허와 게오르그 루카치에의 괴테중심주의는 반파시즘에 대항하는 휴머니즘 이론으로, 이상적인 교육을 위한 수단으로, 그리고 국가정체성 확립을 위한 이데올로기로 수용되고 있다. 여기서 괴테는 사회주의 리얼리즘의 개척자, 인류의 해방자, 인류의 교육자인 프로메테우스로 숭배를 받는다. 1950년대부터 사회주의 리얼리즘의 미학과 결부된 고전주의는 국가의식을 고양시키는 수단으로 전환되면서 비터펠트 노선과 독일고전주의의 통일성이 부각된다. 특히 괴테의 󰡔파우스트󰡕 제 2부 마지막에 나오는 ‘자유로운 땅에 있는 자유로운 인간과 자유로운 백성’이라는 구절의 잦은 인용은 ‘󰡔파우스트󰡕 제 3부’를 쓰려는 시도로 이해되는데, 이는 괴테문학의 문화정치적인 도구화를 보여준다. 1970년대부터 국가 교육자나 정치적 도구로서나 또는 비터펠트 노선이 지시하는 절대적 사용가치를 지닌 괴테의 이미지는 재평가를 받는다. 즉 ‘바이마르 고전주의의 상대화’ 과정의 시작이라고 할 수 있다. 문학뿐만 아니라 영화에서도 집중적으로 나타난 이 과정은 괴테의 재평가 내지는 탈신화화로 이어진다. 이 과정에서 낭만주의는 고전주의의 대안으로 부각된다. 이러한 변화는 1980년대까지 이어진다. Die Rezeption von Goethe und der deutschen Klassik in der DDR begann bereits mit deren Staatsgrundung. Wie bei dem 1949 in Weimar gefeierten Jubilaum zum 200. Geburtstag Goethes zum Ausdruck kam, fungierte ein Goethezentralismus, wie er vor allem bei Johannes R. Becher und Georg Lukacs akzentuiert wurde, als humanistische Theorie gegen den Faschismus, als Mittel zur idealistischen Erziehung des Volkes, und als Ideologie zur Bestatigung der nationalen Identitat. Dabei wurde Goethe als Wegbereiter des sozialistischen Realismus, als Befreier der Menschen oder als menschlicher Erzieher ‘Prometheus’ unkritisch verehrt. Indem die deutsche Klassik seit Anfang der 1950er Jahre mit der Asthetik des sozialistischen Realismus verknupft wurde, verwandelte sie sich in ein politisches Instrument zur Erhohung des nationalen Bewußtseins. Die Einheit der deutschen Klassik und des Bitterfelder Weges wurde dabei hervorgehoben. Insbesondere die Betonung der Wendung ‘der freie Mensch, das freie Volk auf dem freiem Grund’ aus Goethes Faust. Der zweite Teil, die Walter Ulbricht haufig zitierte, machte verstandlich, warum in der DDR das Schreiben ‘des dritten Teils’ des Faust artikuliert wurde. Eben das zeigt, wie Goethes Werk zur kulturpolitischen Instrumentalisierung herangezogen wurde. Seit Anfang der 1970er Jahre wurde das Bild von Goethe, das bisher den alsoluten Gebrauchswert in der DDR hatte, aber kritisch beurteilt. Das hatte zur Folge, das die Weimarer Klassik einen Relativierungsprozeß durchlief. der, sich sowohl in der Literatur als auch im Film intensiv vollzog und sogar zu einer Entmythologisierung von Goethe fuhrte. Obgleich die Literaten und Kunstler der DDR die deutsche Klassik teilweise durch die Romantik ersetzten, endete der Disput hinsichtlich der Rezeption Goethes und der Tradition der deutschen Klassik nicht in den siebziger Jahren. Er setzte sich ununterbrochen auch wahrend der 1980er Jahre fort.
URI
http://kiss.kstudy.com/journal/thesis_name.asp?tname=kiss2002&key=3386796http://goethe.or.kr/xe/zeitschrift/205http://hdl.handle.net/20.500.11754/29364
ISSN
1229-7127
Appears in Collections:
COLLEGE OF HUMANITIES[S](인문과학대학) > GERMAN LANGUAGE & LITERATURE(독어독문학과) > Articles
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