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라캉의 응시이론과 재현의 전복

Title
라캉의 응시이론과 재현의 전복
Other Titles
Lacans Blicktheorie und der Umsturz der Repräsentation
Author
피종호
Keywords
라캉; 정신분석적 현상학; 환상; 응시이론; 재현의 전복; Stichworter:Lacan; die psychologische Phanomenologie; Phantasma; Blicktheorie; der Umsturz der Reprasentation
Issue Date
2013-06
Publisher
한국카프카학회
Citation
카프카연구, 2013, 29, P.187-209
Abstract
Lacans Blicktheorie gehort zur psychologischen Phanomenologie. Der Blick als ein negatives Phanomen wird vor allem von der Mimikry-Theorie von Roger Caillois, von der auf dem Bewußtsein basierten Phanomenologie Maurice Merleau-Pontys und auch von der phanomenologischen Ontologie Jean Paul Sartres, die er in seinem Buch Das Sein und Das Nichts artikuliert, stark beeinflusst. Der Begriff des Blicks, der uber den Schein hinausgehend vorhanden ist, nimmt den Begriff vom Kantischen ‘Ding an sich’ auf, und zeigt auch einen Zusammenhang zu Platons Begriff eidos. Das Subjekt hat die Moglichkeit, durch den Blick des Anderen im Phantasma gesehen zu werden. Der Blick als Phantasma ubernimmt die Funktion des Subjekts. In diesem Vorgang lasst der ecran, namlich der phatastische Bildschirm, das Subjekt das lesen, was durch das Unbewusste bildlich vermittelt wird, und dadurch das Objekt a als den transzendentalen Gegenstand des Begehrens in Verbindung bringen. Dabei handelt es sich um den Blick des Subjekts als der Andere. Die kunsterlische Theorie Lacans, die die mimetische Asthetik ablehnt, versucht, die leere Stelle außerhalb des Signifikants wahrzunehmen. Dabei wird der Blick des Beobachters bzw. des Zuschauers hervorgehoben. Im Phantasma wird das beobachtende Subjekt selbst ein Teil des Kunstwerks. In diesem Zusammenhang wird Reprasentation umgesturzt. Im Bereich der Sichtbarkeit ubernimmt der Blick als Symbol des Mangels die Funktion der Reprasentation. In Bezug auf das Phanomen, dass der Blick auch in der Malerei vorhanden ist, zeigt Lacan verschiedene Typen des Blicks auf: Blickzahmung als Augentauschung, Blick als Lichtpunkt, Blick als eine Form der Zentralperspektive ignorierenden, befremdlichen Kontingenz, den Zusammenhang von Blick und Farbe, die eine symbolische Bedeutung des Flecks innehat, und Blickbefriedigung. Darunter weist die Blickzahmung als Augentauschung auf eine kunstlerische Negativitat. Demgegenuber zeigen die restlichen Typen des Blicks eine kunstlerische Positivitat. Die Malerei, die eine derartige Positivitat zeigt, ist namlich diejenige Kunst, die an den Blick appelliert.
URI
http://www.dbpia.co.kr/Journal/ArticleDetail/NODE02241693http://hdl.handle.net/20.500.11754/54391
ISSN
1229-618X
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COLLEGE OF HUMANITIES[S](인문과학대학) > GERMAN LANGUAGE & LITERATURE(독어독문학과) > Articles
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