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냉전기의 적과 동지, 그리고 벌거벗은 생명의 파톨로지 - 전후 동유럽의 독일인과 유럽 공동체 문제를 중심으로

Title
냉전기의 적과 동지, 그리고 벌거벗은 생명의 파톨로지 - 전후 동유럽의 독일인과 유럽 공동체 문제를 중심으로
Author
이창남
Keywords
동유럽; 피난민; 추방자; 수데텐; 실레지엔; 유럽연합; 공동체; 냉전; 폴란드; 체코; 오더-나이세 경계; 권터 그라스; 헤르타 뮐러; Ost-Europa; Fluchtlinge; Vertriebene; Sudetenland; Schlesien; EU; Kalter Krieg; Polen; Tschechien; Oder-neisse-Grenze; Gunter Grass; Herta Muller
Issue Date
2014-05
Publisher
한국뷔히너학회
Citation
뷔히너와 현대문학. 2014, 42, pg. 179-203, 25 p.
Abstract
In diesem Aufsatz wird das Leiden der vertriebenen Deutschen aus Schlesien und dem Sudetenland der Vor- und Nachkriegszeit im direkten Zusammenhang mit den europaischen Problemen der ethnischen Konflikte nach 1990 zum Thema gemacht. Damals sind etwa 12 Millionen Deutsche in Ost-Europa durch den Einmarsch der Roten Armee vertrieben worden, darunter 3 Millionen aus Schlesien und 3 Millionen aus dem Sudetenland. Sie verloren ihre Heimat fur immer durch die Bestatigung der Oder-Neiße-Grenze im Jahre 1990. Zwischenzeitlich konnte im Zuge des Anti-Faschismus und Nationalismus der West- und Ostlander Europas uber das Leiden nicht gesprochen werden. Erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands und nach dem Ende des Kalten Krieges war es moglich, diese Probleme offentlich zu thematisieren. Die Vertriebenen fordern die Wiedergutmachung des verlorenen Immobilienvermogens in ihrer ehemaligen osteuropaischen Heimat und erheben Anklage wegen humanitarer Misshandlungen. Diese Probleme der vertriebenen Deutschen werden hier im Zusammenhang mit der Bildung der europaischen Gesellschaft betrachtet, da sie nicht im Rahmen des nationalstaatlichen Systems gelost werden konnen und ahnliche Falle passiert sind, bei denen einer ethnischen Minoritat in einem Staat Gewalt angetan wurde, wie auf dem Balkan. Das liegt im Grunde am nationalen Bewusstsein und nationalen System, welche heute aufgrund transnationaler Systeme wie der EU schwacher geworden sind, aber doch noch vorherrschen. Deshalb mussen die Probleme der vertriebenen Deutschen aus Osteuropa im Zusammenhang mit der Frage nach der neuen Gestalt der europaischen Gesellschaft diskutiert werden. So geht der vorliegende Aufsatz auch auf die Problematik der Osterweiterung der EU ein. Dabei wird auf die Widerspruche der kosmopolitischen Vision der EU bei der Osterweiterung hingewiesen, in der man zwar "Borderland" und "Post-Western-Form" der europaischen Gesellschaft sieht. Jedoch ist es realpolitisch unleugbar, dass eine neue nationalistische Tendenz im Aufkommen ist, die zum Beispiel die deutsche Minoritat in Zentralasien diskriminiert und zum Zuwachs der deutschen Emigranten aus Osteuropa gefuhrt hat. Auf die Gemeinsamkeiten zwischen den Problemen der deutschen Vertriebenen und denen der Emigranten heute achtend, soll hier zum Schluss angedeutet werden, dass die Forderung der Vertriebenen nach Wiedergutmachung ihrer materiellen und menschlichen Verluste zwar nicht leicht umgesetzt werden kann, jedoch als geschichtlicher
URI
http://www.ndsl.kr/ndsl/search/detail/article/articleSearchResultDetail.do?cn=ART001877853http://hdl.handle.net/20.500.11754/46108
ISSN
1229-6465
Appears in Collections:
RESEARCH INSTITUTE[S](부설연구소) > RESEARCH INSTITUTE OF COMPARATIVE HISTORY & CULTURE(비교역사문화연구소) > Articles
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