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베를린 직장인의 문화적 유목 - 크라카우어의 1920‑1930년대 에세이들을 중심으로

Title
베를린 직장인의 문화적 유목 - 크라카우어의 1920‑1930년대 에세이들을 중심으로
Other Titles
Zur kulturellen Flânerie der Berliner Angestellten - Siegfried Kracauers Arbeit über die Berliner Angestellten und deren kulturellen Tätigkeiten in den 1920er–30er Jahren
Author
이창남
Keywords
크라카우어; 베를린; 직장인; 대중문화; 산책자; Kracauer; Berlin; Angestellten; Kultur der Masse; Flaneur
Issue Date
2017-12
Publisher
한국독어독문학회
Citation
독어독문학, v. 58, no. 4, page. 181-205
Abstract
이 논문은 1920-30년대 프랑크푸르트 신문에 게재된 지그프리트 크라카우어의 에세이와 칼럼들을 소재로 당시 직장인과 관료의 도시라 불리던 베를린의 직장인들의 문화적 유목이 가진 사회적 함의를 밝히고 있다. 호텔, 댄스홀, 영화관, 카페 등은 “정신적으로 집 없는 존재”로 불리던 이들 직장인들에게 일종의 피난처 역할을 했다. 당시 직장인들은 강력한 도시화의 과정 속에서 익명의 사람들 사이에서 기계적인 사무실 환경 속에서 형이상학적 위안이 없이 버텨야했다. 이러한 직장인들의 문화적 활동은 그러한 사무실 문화의 벌충으로 기능하는데, 특히 그 활동들이 경제적 지배의 연장에 불과한지, 지배로부터 자유이자 저항으로 자리매김할 수 있는지는 오늘날까지 주요한 쟁점이 되고 있다. 크라카우어는 그 양면을 모두 조명하고 있지만, 직장인의 문화적 유목화는 ‘고체근대’를 구현하는 사무실로부터 벗어나 ‘액체근대’(바우만)로 이행하는 양상으로 파악할 수 있다. 이는 크라카우어의 초기 산문들 속에 예시되고 있으며, 오늘날에도 유의미하고 숙고될 수 있는 초국가적이고 초계급적인 대중문화의 사회적 역할에 대한 여러 인식의 단초들을 제시하고 있다.Diese Arbeit behandelt Siegfried Kracauers Essays und Kolumnen zu den kulturellen Tätigkeiten der Berliner Angestellten, die in den 1920er–30er Jahren in der Frankfurter Zeitung veröffentlicht wurden. Im Zentrum des Interesses stehen die rationalisierte Arbeitskultur und die als Reaktion darauf entstandenen kulturellen Formen der Erholung.Je stärker die Arbeit rationalisiert wurde, desto wichtiger war es für die Angestellten, durch Freizeitaktivitäten einen Gegenpol zu finden. Es bildeten sich sogar Ersatzgemeinschaften heraus, die anders als die Arbeitsbeziehungen ein echtes Gemeinschaftsgefühl geben konnten. Insbesondere darauf will diese Arbeit aufmerksam machen, um die gesellschaftliche Bedeutung der kulturellen Flânerie der urbanen Angestellten verstehen zu können.Hotels, Tanzhallen, Kinos und Cafés fungierten als Asyle für die ‘geistig Obdachlosen’, d.h. für die Angestellten, die ohne ein sozial-emotionales Sicherheitsgefühl in den rationalisierten modernen Büros zwischen anonymen Personen ihr Dasein fristeten. Sie führten ein Doppelleben, nämlich einerseits als Angestellte, andererseits als kulturelle Nomaden Berlins, der damaligen ‘Angestellten- und Beamtenstadt’.Kracauers Ausführungen zu den kulturellen Tätigkeiten der Angestellten sind auch in aktuellen Diskussionen präsent. Strittig ist, ob die ‘Kultur der Masse’ eher als Komplize der rationalisierten Gesellschaft fungiert, indem sie deren Funktionsweise garantiert, oder ob sie als Gegenreaktion verstanden werden sollte.Kracauers Schriften erlauben wertvolle Einblicke in die beruflichen und kulturellen Lebensbedingungen der Berliner Mittelschicht der 1920er–30er Jahre, deren Reaktionen beispielhaft für die soziale und geistige Krise der modernen Gesellschaft waren.
URI
https://www.kci.go.kr/kciportal/landing/article.kci?arti_id=ART002294249http://repository.hanyang.ac.kr/handle/20.500.11754/116480
ISSN
1226-8577
DOI
10.31064/kogerm.2017.58.4.181
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RESEARCH INSTITUTE[S](부설연구소) > RESEARCH INSTITUTE OF COMPARATIVE HISTORY & CULTURE(비교역사문화연구소) > Articles
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